Carl Schuchs Catalogue raisonné wird knapp 600 Arbeiten verzeichnen. Rund 350 Gemälde und etwa 250 Arbeiten auf Papier: Neben einigen wenigen Aquarellen vornehmlich Skizzenbuchblätter, 77 von letzteren in den drei erhaltenen Skizzenbüchern. Verglichen mit den Werkverzeichnissen seiner Freunde und Zeitgenossen Leibl, Thoma oder Trübner ist Schuchs Œuvre mehr als schmal; zudem ist ein stattlicher Teil seit dem Tausendjährigen Reich verschollen – ob nur vermißt oder zerstört steht dahin. Zurückgewonnen wurden indessen Kompositionen, die Schuch verwarf, um bereits benutzte Leinwand wiederzuverwenden: Diese rigorose Art der Selbstkritik erlaubt, wie in jüngster Zeit genommene Stichproben vermuten lassen, die Annahme, daß nur ein Bruchteil, insbesondere seines Spätwerks erhalten ist.

Die Recherchen zum Catalogue raisonné wurden zum Jahresende 2015 abgeschlossen. Seither verzögerten insbesondere gewichtige, vordem nicht verfügbare Informationen, die berücksichtigt sein wollen, die Publikation.

Auskünfte

Wir bitten um Verständnis, daß bis zur Publikation des Catalogue raisonné Auskünfte nur in Form von Archivauszügen gegeben werden können. Für die Archivauskunft (mündlich oder schriftlich) wird eine Bearbeitungsgebühr von 500 €uro erhoben. Bitte wenden Sie sich an den Bearbeiter des Catalogue raisonné.

Unsere Mitarbeiter erreichen Sie über das Kontaktformular.