Carl Schuchs Catalogue raisonné wird rund 400 Gemälde verzeichnen, nicht einmal hundert Zeichnungen, eine Handvoll Aquarelle und ein halbes Dutzend Skizzenbücher. Verglichen mit den Werkverzeichnissen seiner Freunde und Zeitgenossen Leibl, Thoma oder Trübner ist Schuchs Œuvre mehr als schmal; zudem ist ein stattlicher Teil seit dem Tausendjährigen Reich verschollen – ob nur vermißt oder zerstört steht dahin. Zurückgewonnen wurden indessen Kompositionen, die Schuch verwarf, um bereits benutzte Leinwand wiederzuverwenden: Diese rigorose Art der Selbstkritik erlaubt, wie in jüngster Zeit genommene Stichproben vermuten lassen, die Annahme, daß nur ein Bruchteil, insbesondere seines Spätwerks erhalten ist.

Auskünfte

Wir bitten um Verständnis, daß bis zur Fertigstellung des Catalogue raisonné Auskünfte nur in Form von Archivauszügen gegeben werden können. Für die Auskunft (mündlich oder schriftlich) wird eine Gebühr von 500 CHF/€uro erhoben. Bitte wenden Sie sich an die Mitarbeiter am Catalogue raisonné.

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